Mittwoch, 10. April 2013

Epstein Barr Virus Infektion die Therapie

Die Therapie einer Infektion mit dem Epstein Barr Virus

Der erste Kontakt mit dem Epstein Barr Virus erfolgt in vielen Fällen schon im Kindesalter. Bedenkt man, dass die Übertragung durch Tröpfcheninfektion erfolgen kann, bleibt es nicht weiter verwunderlich, dass bis zu 95% der Erwachsenen das Virus in sich tragen. Ob es ausbricht und die verschiedenen Symptome verursacht, hängt sehr von der persönlichen Kondition des Betroffenen ab. Das Epstein Barr Virus gehört zu den Herpesviren und verhält sich auch wie diese im Allgemeinen üblich. Es kann bei einer allgemeinen Schwäche aufflammen und wieder Beschwerden verursachen, oder es bleibt im Verborgenen. In asiatischen Ländern wird das Virus hingegen häufiger mit Tumoren in Nase und Rachen in Verbindung gebracht, man schätzt, dass hier ein Zusammenhang besteht.

Einwohner Afrikas kämpfen vielfach mit dem sogenannten Burkitt-Lymphom, wenn sie sich mit dem Virus angesteckt haben. Hierbei handelt es sich um einen bösartigen Tumor im lymphatischen System. In den westeuropäischen Ländern verursacht das sogenannte HHV 4 Virus häufiger das Pfeiffersche Drüsenfieber. Da es sich im Lymphsystem aufhält, kann eine Mandelentzündung mit Fieber die Folge sein. An und für sich ist die Erkrankung mit dem Virus eher harmlos und wird gerne auch als Kusskrankheit bezeichnet. Grippeähnliche Symptome wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit und auch Halsschmerzen, entzündete Mandeln oder Fieber können ebenso auftreten. Zu den möglichen Komplikationen gehört eine vergrößerte Milz, Entzündungen des Herzmuskels, der Augen, Nieren, Leber und auch des Gehirns.

Wie wird die Erkrankung behandelt?

Nicht nur, dass die Symptome vielfältig sein können, sie sind auch nicht gleich eindeutig zuzuordnen.  Die typische starke Müdigkeit ist für den behandelnden Arzt ein Hinweis auf das Pfeiffersche Drüsenfieber, wird jedoch oft als solches nicht erkannt. Deshalb leiden viele Erkrankte zunächst nicht nur an den Symptomen, sondern auch noch an der Ungewissheit, woran sie denn nun eigentlich erkrankt sind. Da das Virus sich wie alle Herpesviren mal aktiv zeigt und mal nicht, werden die Symptome nicht gleich dem Pfeifferschen Drüsenfieber zugeordnet. Eine Laboruntersuchung des Blutes zeigt vorhandene Antikörper und damit die Infektion. Diese kann jedoch auch schon länger zurückliegen, differenzierte Tests können das belegen. Auch wenn das Immunsystem bisher mit dem Virus gut fertig wurde, kann sich das immer wieder ändern. Eine allgemeine Schwächung des Körpers oder eine chronische Erkrankung beschäftigen das Immunsystem mehr als üblich und das Virus kann sich wieder vermehren und erneut Beschwerden verursachen.

Zur Behandlung der Symptome durch das Epstein Barr Virus werden die Medikamente verwendet, die beispielsweise eine Mandelinfektion behandeln, Schmerzen lindern oder Fieber senken. Das soll natürlich nur geschehen, wenn es sehr hoch ist, denn wie allgemein bekannt, hilft Fieber bei der Bekämpfung von Viren und Bakterien. Allgemeine Verhaltensregeln für den akuten Krankheitsfall sind Schonung, reichlich Flüssigkeit aufnehmen und leichte Kost. Zwar soll man sich körperlich nicht zu sehr anstrengen, jedoch ist Bewegung an der frischen Luft grundsätzlich förderlich für eine Verbesserung des Allgemeinbefindens.


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Mittwoch, 3. April 2013

Epstein Barr Virus Auslöser zahlreicher Erkrankungen






Die Expertin für Umwelterkrankungen und Fachbuch-Autorin Sigi Nesterenko verrät Ihnen,was Sie bei einer Epstein Barr Virus-Infektion beachten müssen, damit dieser keine gesundheitlichen Spätfolgen anrichten kann. Jahrelang kämpfte sie selbst gegen die Folgen einer 
EBV-Infektion. Diese Seite soll anderen Betroffenen helfen, 
diesen unliebsamen Mitbewohner endgültig loszuwerden.

Sind Sie schon 40 Jahre alt? Dann gehören Sie wahrscheinlich zu den 98 Prozent der Menschen, die mit dem Epstein Barr Virus infiziert sind. Oftmals werden wir schon im Kindesalter mit dem EBV Virus durch eine Tröpfchen- oder Kontaktinfektion angesteckt. Das ist nun nicht unbedingt ein Grund, gleich den Computer runterzufahren undzum Arzt zu rennen.Denn in der Regel persistiert der EBV Virus unser ganzes Leben über imKörper.

Das bedeutet nichts anderes, als das der Epstein Barr Virus nur einigewenige, nicht produktive neue Erreger bildet. Eine solche Infektion kann sogar zur Immunität gegen den Erreger führen. Krankheitsanzeichen entwickeln sich keine.

Epstein Barr Virus Auslöser zahlreicher Erkrankungen

Das es sich aber durchaus nicht um ein harmloses Virus handelt beweisen andere Zahlen. Wer sich als Jugendlicher oder als Erwachsener mit dem EB Virus infiziertträgt eine 30-60 prozentige wahrscheinlich, am Pfeifferischen-Drüsenfieber zu erkranken. Besteht im Vorfeld eine Immunsuppression, die es dem Virus ermöglicht, sich ungestört zu vermehren, steigt die Wahrscheinlichkeit, an einer von vielen verschiedenen Krebsarten zu erkranken.

Ebenso beängstigend sind neuere Forschungen, die belegen könnten, dass das Epstein Barr Virus im Zusammenhang mit verschiedenen Autoimmunkrankheiten steht (zum Beispiel Multipler Sklerose).Der Nachweis einer Infektion (akut oder nicht akut) gestaltet sich beim diesem Virus als nicht ganz einfach. Zwar gibt es Schnelltests, die aber eine hohe Fehlerquote aufweisen (20 % falsch positiv und 30 % falsch negativ).

Bessere Laboratorien können diesen Virus inzwischen mit einem Direkttest eindeutig nachweisen. Sollte es nun tatsächlich zum Ausbruch der EBV-Krankheit kommen, wird es für den notleidenden Patienten ein wenig schwierig. Wie vorab schon erwähnt, stellt sich als Erstes einmal das Problem der korrekten Diagnose.

Als Symptome können Müdigkeit und Schlappheit, innere Unruhe, Schlafstörungen und leichtes Fieber auftreten. Sollte die richtige Diagnose erfolgt sein und eine EBV-Erkrankung wurde bestätigt, ist der „Dornenweg“ des Patienten aber noch lange nicht zu Ende. Denn die heutige Schulmedizin kann zwar die Symptome der Epstein Barr Virus Erkrankung behandeln, die bei den Patienten unterschiedlich ausfallen können, das wirkliche Übel, den Virus selbst, aber nicht an der Wurzel packen.

Hier empfiehlt es sich, aufNaturheilverfahren zurückzugreifen. Spezielle Therapien, die auf die EBV-Virus Erkrankung (chronisch) zugeschnitten sind und Ernährungsumstellungstärken die Abwehrkräfte des Körpers und können dazu beitragen das Virus zu besiegen.

Aber auch hier gilt es, im Vorfeld, sich bei Fachärzten eine Diagnose erstellen zu lassen und eine Beratung in Anspruch zu nehmen. Denn bevor ein Naturheilverfahren gegen das EB Virus angewandt wird, sollte sichergestellt sein, dass die
Symptome, unter der der Patient leidet, von einer EBV-Erkrankung herrühren und nicht als Begleiterscheinung einer anderen Erkrankung hervortreten.


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