Das Epstein-Barr-Virus (EBV) ist der Auslöser für das Pfeiffersche Drüsenfieber, das nach seinem Entdecker, dem deutschen Internisten und Kinderarzt Emil Pfeiffer (1846-1921), benannt wurde. Er beschrieb im Wesentlichen zwei Hauptsymptome, nämlich ein starkes Anschwellen der Lymphdrüsen beziehungsweise Lymphknoten sowie hohes Fieber.Das Pfeiffersche Drüsenfieber tritt vor allem bei jüngeren Menschen zwischen dem 15. Und 30. Lebensjahr auf. Nahezu jeder ist bis zum 30. Lebensjahr mit dem Epstein-Barr-Virus infiziert, wobei die Infektion nur bei etwa jedem zweiten Infizierten ausbricht. Das bedeutet, dass die Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus bei der Hälfte der Bevölkerung nicht zu einer Erkrankung an Pfeifferschem Drüsenfieber führt, was übrigens auch für Kinder unter fünf Jahren gilt. Wer außerdem einmal am Epstein-Barr-Virus erkrankt ist, kann sich nicht erneut mit ihm anstecken.
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