Montag, 30. September 2013

EBV-Virus Risiko verschiedener Erkrankungen

Sind Epstein-Barr-Virus und Vitamin-D-Mangel Hinweise auf Multiple-Sklerose-Risiko?


Eine Infektion mit dem EBV-Virus erhöht das Risiko, am Pfeifferschen Drüsenfieber zu erkranken, nachweislich drastisch. Auch von einem erheblichen Krebsrisiko wird in Fachkreisen schon länger ausgegangen.


Seit kurzem jedoch beschäftigen sich Mitglieder des Ärztlichen Beirats der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft in einer Studie auch mit dem Verdacht, dass eine EBV-Virus Infektion in Kombination mit niedrigen Vitamin-D-Werten ein starker Marker für die Entwicklung einer Multiplen Sklerose (MS) sein kann. Die Untersuchungen stützen sich auf die Blutproben von 25 MS-Patienten, die bei ihnen in der Zeit vor Auftreten erster MS-Symptome (sieben Jahre bis zwei Monate davor) genommen wurden. Im Vergleich zu den Daten einer beobachteten gesunden Kontrollgruppe zeigen sie hinsichtlich der Vitamin-D-Werte zwei Jahre vor Ausbruch der Krankheit deutliche Unterschiede und hinsichtlich des Nachweises des Epstein Barr Virus bereits drei Jahre zuvor.


Dass geringe Vitamin-D-Werte das Risiko auf eine MS-Erkrankung erhöhen, haben bereits früher schon Studien angezeigt. Das nachgewiesene starke Absinken zwei Jahre vor Ausbruch der Krankheit hat die Forscher aber überrascht und eine nachvollziehbare Erklärung hierfür haben sie nicht. Vitamin D hat starken Einfluss auf das menschliche Immunsystem und so mutet es durchaus logisch an, dass der Organismus durch niedrige Vitamin-D-Werte anfälliger sein kann. Dass allerdings ein tatsächlicher Zusammenhang zwischen diesen Werten und einer später auftretenden Epstein Barr Virus Infektion besteht, lässt sich nicht wissenschaftlich belegen. Bisher handelt es sich beim Suchen nach Zusammenhängen noch immer um Hypothesen. Weitere Studien in dieser Richtung werden aber sicher folgen, um zu überprüfen, ob das Vitamin D neben dem Epstein Barr Virus als Indikator für das Risiko eine MS-Erkrankung angesehen werden kann.


Vitamin D ist fettlöslich und hat unter den vielen Vitaminen, die den menschlichen Organismus beeinflussen, eine besondere Stellung. Es kann in unserer Haut durch Sonneneinwirkung selbst produziert werden. Durch normalen Aufenthalt im Freien wird der Bedarf an Vitamin D zu rund 75-90 Prozent gedeckt, den Rest nehmen wir über Nahrung zu uns. In pflanzlichen Produkten ist das Vitamin allerdings so gut wie nicht vorhanden, hohe Konzentration liefern vor allem fettreiche Fische. Um bekannten Vitamin-D-Mangelerkrankungen wie Rachitis oder Osteoporose zu vermeiden, wird Kleinkindern und älteren Menschen häufig das Einnehmen von Vitamin-D-Präparaten empfohlen. Nicht nur bei der Erkrankung an Multipler Sklerose wird ein Zusammenhang mit dem Epstein Barr Virus und Vitamin-D-Mangel vermutet, auch mit Herzerkrankungen, Diabetes und einigen Krebsarten werden Hinweise auf das Epstein Barr Virus verfolgt. Wissenschaftlich stichfeste Nachweise gibt es dafür aber noch nicht.


Auch das EBV-Virus ist als Risikofaktor für eine MS-Erkrankung bisher noch nicht klinisch nachgewiesen, obwohl es dafür bereits lange im Verdacht steht. Allerdings gelang es Forschern der Harvard School of Public Health im amerikanischen Boston in einer langjährigen Studie einen starken Anstieg des Risikos einer MS-Erkrankung nach einer Infektion mit dem EBV-Virus nachzuweisen. Nicht sicher sind die Wissenschaftlicher um Alberto Ascherio aber hinsichtlich der Festlegung von Ursache und Folge: Sie schließen nicht aus, dass die Epstein Barr Virus Infektion umgekehrt auch auf einer noch nicht zum Ausbruch gekommenen MS-Erkrankung beruhen könne. Dass es aber Zusammenhänge zwischen dem EBV-Virus, den Vitamin-D-Werten und Multipler Sklerose gibt, ist unübersehbar. Wie sie genau aussehen, werden aktuell laufende Studien in der Zukunft zeigen.



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Mittwoch, 10. April 2013

Epstein Barr Virus Infektion die Therapie

Die Therapie einer Infektion mit dem Epstein Barr Virus

Der erste Kontakt mit dem Epstein Barr Virus erfolgt in vielen Fällen schon im Kindesalter. Bedenkt man, dass die Übertragung durch Tröpfcheninfektion erfolgen kann, bleibt es nicht weiter verwunderlich, dass bis zu 95% der Erwachsenen das Virus in sich tragen. Ob es ausbricht und die verschiedenen Symptome verursacht, hängt sehr von der persönlichen Kondition des Betroffenen ab. Das Epstein Barr Virus gehört zu den Herpesviren und verhält sich auch wie diese im Allgemeinen üblich. Es kann bei einer allgemeinen Schwäche aufflammen und wieder Beschwerden verursachen, oder es bleibt im Verborgenen. In asiatischen Ländern wird das Virus hingegen häufiger mit Tumoren in Nase und Rachen in Verbindung gebracht, man schätzt, dass hier ein Zusammenhang besteht.

Einwohner Afrikas kämpfen vielfach mit dem sogenannten Burkitt-Lymphom, wenn sie sich mit dem Virus angesteckt haben. Hierbei handelt es sich um einen bösartigen Tumor im lymphatischen System. In den westeuropäischen Ländern verursacht das sogenannte HHV 4 Virus häufiger das Pfeiffersche Drüsenfieber. Da es sich im Lymphsystem aufhält, kann eine Mandelentzündung mit Fieber die Folge sein. An und für sich ist die Erkrankung mit dem Virus eher harmlos und wird gerne auch als Kusskrankheit bezeichnet. Grippeähnliche Symptome wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit und auch Halsschmerzen, entzündete Mandeln oder Fieber können ebenso auftreten. Zu den möglichen Komplikationen gehört eine vergrößerte Milz, Entzündungen des Herzmuskels, der Augen, Nieren, Leber und auch des Gehirns.

Wie wird die Erkrankung behandelt?

Nicht nur, dass die Symptome vielfältig sein können, sie sind auch nicht gleich eindeutig zuzuordnen.  Die typische starke Müdigkeit ist für den behandelnden Arzt ein Hinweis auf das Pfeiffersche Drüsenfieber, wird jedoch oft als solches nicht erkannt. Deshalb leiden viele Erkrankte zunächst nicht nur an den Symptomen, sondern auch noch an der Ungewissheit, woran sie denn nun eigentlich erkrankt sind. Da das Virus sich wie alle Herpesviren mal aktiv zeigt und mal nicht, werden die Symptome nicht gleich dem Pfeifferschen Drüsenfieber zugeordnet. Eine Laboruntersuchung des Blutes zeigt vorhandene Antikörper und damit die Infektion. Diese kann jedoch auch schon länger zurückliegen, differenzierte Tests können das belegen. Auch wenn das Immunsystem bisher mit dem Virus gut fertig wurde, kann sich das immer wieder ändern. Eine allgemeine Schwächung des Körpers oder eine chronische Erkrankung beschäftigen das Immunsystem mehr als üblich und das Virus kann sich wieder vermehren und erneut Beschwerden verursachen.

Zur Behandlung der Symptome durch das Epstein Barr Virus werden die Medikamente verwendet, die beispielsweise eine Mandelinfektion behandeln, Schmerzen lindern oder Fieber senken. Das soll natürlich nur geschehen, wenn es sehr hoch ist, denn wie allgemein bekannt, hilft Fieber bei der Bekämpfung von Viren und Bakterien. Allgemeine Verhaltensregeln für den akuten Krankheitsfall sind Schonung, reichlich Flüssigkeit aufnehmen und leichte Kost. Zwar soll man sich körperlich nicht zu sehr anstrengen, jedoch ist Bewegung an der frischen Luft grundsätzlich förderlich für eine Verbesserung des Allgemeinbefindens.


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Mittwoch, 3. April 2013

Epstein Barr Virus Auslöser zahlreicher Erkrankungen






Die Expertin für Umwelterkrankungen und Fachbuch-Autorin Sigi Nesterenko verrät Ihnen,was Sie bei einer Epstein Barr Virus-Infektion beachten müssen, damit dieser keine gesundheitlichen Spätfolgen anrichten kann. Jahrelang kämpfte sie selbst gegen die Folgen einer 
EBV-Infektion. Diese Seite soll anderen Betroffenen helfen, 
diesen unliebsamen Mitbewohner endgültig loszuwerden.

Sind Sie schon 40 Jahre alt? Dann gehören Sie wahrscheinlich zu den 98 Prozent der Menschen, die mit dem Epstein Barr Virus infiziert sind. Oftmals werden wir schon im Kindesalter mit dem EBV Virus durch eine Tröpfchen- oder Kontaktinfektion angesteckt. Das ist nun nicht unbedingt ein Grund, gleich den Computer runterzufahren undzum Arzt zu rennen.Denn in der Regel persistiert der EBV Virus unser ganzes Leben über imKörper.

Das bedeutet nichts anderes, als das der Epstein Barr Virus nur einigewenige, nicht produktive neue Erreger bildet. Eine solche Infektion kann sogar zur Immunität gegen den Erreger führen. Krankheitsanzeichen entwickeln sich keine.

Epstein Barr Virus Auslöser zahlreicher Erkrankungen

Das es sich aber durchaus nicht um ein harmloses Virus handelt beweisen andere Zahlen. Wer sich als Jugendlicher oder als Erwachsener mit dem EB Virus infiziertträgt eine 30-60 prozentige wahrscheinlich, am Pfeifferischen-Drüsenfieber zu erkranken. Besteht im Vorfeld eine Immunsuppression, die es dem Virus ermöglicht, sich ungestört zu vermehren, steigt die Wahrscheinlichkeit, an einer von vielen verschiedenen Krebsarten zu erkranken.

Ebenso beängstigend sind neuere Forschungen, die belegen könnten, dass das Epstein Barr Virus im Zusammenhang mit verschiedenen Autoimmunkrankheiten steht (zum Beispiel Multipler Sklerose).Der Nachweis einer Infektion (akut oder nicht akut) gestaltet sich beim diesem Virus als nicht ganz einfach. Zwar gibt es Schnelltests, die aber eine hohe Fehlerquote aufweisen (20 % falsch positiv und 30 % falsch negativ).

Bessere Laboratorien können diesen Virus inzwischen mit einem Direkttest eindeutig nachweisen. Sollte es nun tatsächlich zum Ausbruch der EBV-Krankheit kommen, wird es für den notleidenden Patienten ein wenig schwierig. Wie vorab schon erwähnt, stellt sich als Erstes einmal das Problem der korrekten Diagnose.

Als Symptome können Müdigkeit und Schlappheit, innere Unruhe, Schlafstörungen und leichtes Fieber auftreten. Sollte die richtige Diagnose erfolgt sein und eine EBV-Erkrankung wurde bestätigt, ist der „Dornenweg“ des Patienten aber noch lange nicht zu Ende. Denn die heutige Schulmedizin kann zwar die Symptome der Epstein Barr Virus Erkrankung behandeln, die bei den Patienten unterschiedlich ausfallen können, das wirkliche Übel, den Virus selbst, aber nicht an der Wurzel packen.

Hier empfiehlt es sich, aufNaturheilverfahren zurückzugreifen. Spezielle Therapien, die auf die EBV-Virus Erkrankung (chronisch) zugeschnitten sind und Ernährungsumstellungstärken die Abwehrkräfte des Körpers und können dazu beitragen das Virus zu besiegen.

Aber auch hier gilt es, im Vorfeld, sich bei Fachärzten eine Diagnose erstellen zu lassen und eine Beratung in Anspruch zu nehmen. Denn bevor ein Naturheilverfahren gegen das EB Virus angewandt wird, sollte sichergestellt sein, dass die
Symptome, unter der der Patient leidet, von einer EBV-Erkrankung herrühren und nicht als Begleiterscheinung einer anderen Erkrankung hervortreten.


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Sonntag, 17. März 2013

Die chronische Verlaufsform des Epstein Barr Virus


Epstein-Barr-Virus und die Symptome

Die meisten Erkrankungen des Menschen werden anhand ihrer Symptome erkannt. Dabei kann hier eindeutig anhand der für die Erkrankung typischen Symptome geurteilt werden, das fällt je nach Erkrankung auch dem Betroffenen selbst nicht schwer. Manchmal ist es jedoch nicht so einfach zu diagnostizieren, weil die Symptome ähnlich wie bei vielen anderen möglichen Erkrankungen sind. In diesem Fall muss auch der Mediziner genauer hinsehen und durch das Ausschlussprinzip zu einem Ergebnis kommen.

Das Epstein-Barr-Virus gehört in seiner Eigenschaft zu den Herpesviren und das Pfeiffersche Drüsenfiber ist eine der möglichen Erkrankungen. Die beiden Virologen Epstein und Barr haben das Virus im Jahre 1964 entdeckt, sie fanden es in B-Lymphozyten, die als weiße Blutkörperchen in der Lage sind, Antikörper zu bilden, bei einem an dem Burkitt-Syndrom erkrankten Patienten aus Afrika. Dort kommt es als endemisches Syndrom sehr häufig vor, in den tropischen Regionen des Landes zählt es sogar zu den häufigsten Tumor-Erkrankungen bei Kindern.

Die Symptome

Patienten, die am Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankt sind, klagen in vielen Fällen über typische Symptome wie zum Beispiel Nackenschmerzen oder Schulterschmerzen, Muskel- und Gliederschmerzen, Krämpfe im Bauch, Schwindel, Sehstörungen oder auch Herzrasen. Ebenso können mangelnder Appetit oder auch ständiger Hunger ein Merkmal dafür sein, die Erkrankung gerade akut zu erleiden. Beim Epstein-Barr-Virus ist es bekannt, dass das Virus eigentlich in fast jedem erwachsenen Menschen zu Hause ist. Häufig stecken sich bereits Kinder damit an, da es auch über die Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übergeht, passiert dies sehr schnell. Bei Kindern kommt es jedoch nicht so häufig zu einem Ausbruch der oben genannten Symptome, erst im Jugendalter oder bei Erwachsenen zeigen sich bei 30-60 % der Infizierten Symptome. Diese zeigen sich, da das Pfeiffersche Drüsenfieber sich durch den Befall der Viren im Lymphsystem äußert, vor allem durch deutlich vergrößerte Halsdrüsen. Dazu kommen dann noch wochenlanges allgemeines Unwohlsein, es kann auch eine vergrößerte Milz festgestellt werden, belegte Mandeln sind ebenso typisch und auch Fieber ist oft festzustellen. Zu den eher seltenen Symptomen gehören eine Hepatitis sowie Hautflecken.

Eine dann vorgenommene Laboruntersuchung des Blutes bringt ein paar typische Parameter zutage, nämlich erhöhte Leberwerte, wie die Werte der Leberenzyme AST und ALT oder eine LDH-Erhöhung. Oft kommen dazu noch andere Viren oder Bakterien dazu, sodass eine multiple Erkrankung zu einer besonders differenzierten Behandlung führen sollte. Borrelien, die sehr häufig mit dabei sind, werden mit Antibiotika behandelt, wodurch das ohnehin geschwächte Immunsystem einen zusätzlichen Dämpfer erhält und die Epstein-Barr-Viren sich noch stärker vermehren können.

Die chronische Verlaufsform des Epstein Barr Virus

Die klassische Schulmedizin behandelt den Ausbruch des Pfeifferschen Drüsenfiebers in erster Linie Schonung. Die beklagten Beschwerden werden symptomatisch behandelt, also Nackenschmerzen, Muskel- und Gliederschmerzen oder Baumkrämpfe mit den entsprechenden Medikamenten. Sollte es zu Komplikationen wie einem Anschwellen der Milz oder Entzündungen der Organe kommen, wird mit speziellen Medikamenten behandelt. In der Naturheilkunde wird mit pflanzlichen Mitteln das Immunsystem gestärkt und aufgebaut und zusätzlich werden in der akuten Krankheitsphase die Leber und die Nieren in ihrer Tätigkeit unterstützt.

Wenn die Symptome zurückgehen und keine Beschwerden mehr verursachen, kann nicht von einer Heilung gesprochen werden. Auch beim Epstein-Barr-Virus ist es so wie mit allen Herpesviren, sie ziehen sich wieder zurück, sind jedoch immer im Körper vorhanden. Wenn das Immunsystem wieder stark genug ist, sie in Schach zu halten, machen sie keine Beschwerden. Die chronische Form des Pfeifferschen Drüsenfieber ist für die Ärzte eine Herausforderung. Die Symptome sind dann zwar immer noch typisch, kommen aber nicht wie bei der akuten Form gerne alle gleichzeitig vor, sondern eher mit zeitlichen Abständen. In diesem Fall ist zu erstmalige Zuordnung der Erkrankung schwierig und nur mit feinenergetischen Messungen wie dem Bioresonanzverfahren möglich.

Samstag, 26. Januar 2013

Symptome einer EBV Erkrankung

Das Epstein Barr Virus ("EBV") gehört zu den Herpes-Viren und kann sich in Form von Herpes-Bläschen zeigen. Schätzungsweise mehr als 90 Prozent der Bevölkerung tragen das Epstein Barr Virus in sich. Für eine EBV Erkrankung gibt es keinen typischen Verlauf.


 


Symptome einer EBV Erkrankung


Eine unspezifische, grippeähnliche Symptomatik mit Fieber, Müdigkeit und Abgeschlagenheit kann eine EBV Erkrankung anzeigen. Ebenso schwer einzuordnende Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, mangelnder Appetit, Stimmungsschwankungen, Husten, Heiserkeit und Sprechstörungen können Ausdruck der EBV Erkrankung sein. Aufgrund ihrer Symptomatik wird vorgeschlagen, die EBV Erkrankung als "chronisches Erschöpfungssyndrom" zu bezeichnen. Diese Bezeichnung hat sich nicht durchgesetzt, kennzeichnet jedoch ein typisches Symptom.   Darüber hinaus wird es ursächlich mit Schlaf- und Gedächtnisstörungen, mit Hals- und Gelenkschmerzen in Zusammenhang gebracht. Das EBV kann dazu führen, dass die Lymphknoten im Bereich des Halses oder Nackens, manchmal auch in Achseln oder Leiste anschwellen, schmerzen und besonders empfindlich reagieren. Am bekanntesten ist diese Symptomatik vom Pfeifferschen Drüsenfieber, das vom Epstein Barr Virus ausgelöst wird, und darüber hinaus mit hohem Fieber verbundenist. Meist verläuft diese Viruserkrankung harmlos. Bei Kindern kann sie sogar ohne Symptome verlaufen. In chronischen Fällen und bei Kleinkindern können die Symptome der EBV-Erkrankung Monate andauern. In seltenen Fällen wirkt sich das Epstein Barr Virus auf Herz (in Form von Herzrasen), Leber (durch erhöhte Werte) oder Milz (Schwellung bis zum Milzriss bei körperlicher Anstrengung) aus.


 


Nachweis einer Virus-Erkrankung


Mit einem Bluttest lässt sich feststellen, ob diese Symptomatik auf das Virus zurückzuführen ist. Häufig wird eine erhöhte Konzentration an weißen Blutkörperchen, den Leukozyten, und den B-Lymphozyten festgestellt. Erst mit Nachweis veränderter T-Lymphozyten, sogenannter Pfeiffer-Zellen, kann relativ sicher von einem Zusammenhang der Symptomatik mit der Virus-Erkrankung ausgegangen werden. Verbunden sein kann die Erkrankung zudem mit einer Hals- oder Mandelentzündung, mit Belag auf den Mandeln und Mundgeruch. Eine Epstein Barr Erkrankung kann den Körper eine Zeit lang sehr schwächen.


 


 Meist verläuft sie jedoch ohne Komplikation. Das Epstein Barr Virus steht im Verdacht möglicherweise Krebserkrankungen auszulösen. Erwiesen ist dies nicht. Es könnte begünstigend beitragen zu Tumorbildungen im Rachenraum und verschiedenen Lymphomen (das sind gut- oder bösartige Vergrößerungen, Schwellungen oder Tumore der Lymphknoten). Neben anderen Faktoren kann EBV mitursächlich sein für Autoimmunerkrankungen, die sich in Form Multipler Sklerose oder rheumatoider Arthritis äußern. Gesicherte Erkenntnisse bestehen dazu nicht.


 


Übertragung des Epstein Barr Virus


Das Epstein Barr Virus verbreitet sich besonders unter jungen Erwachsenen durch Tröpfcheninfektion oder direkten Kontakt mit Speichel über Mund, Nase und Rachenraum. Die EBV Erkrankung wird daher auch als Kusskrankheit bezeichnet. Denkbar, aber selten ist eine Übertragung durch Sexualkontakt, Transplantationen oder Bluttransfusionen.


 


Das Virus durchläuft nach der Ansteckung ein Stadium, in dem es unzählige Kopien freisetzt und weitere Zellen infiziert. Dann ein weiteres, in dem es sich in einer Wirtszelle dem Immunsystem entzieht. Aus dieser heraus kann es jederzeit aktiv werden und weitere Virenkopien freisetzen. Meist bekämpft die natürliche Immunabwehr des Körpers das Virus unbemerkt. Die Symptome der EBV-Erkrankung zeigen sich besonders bei immungeschwächten Patienten. Die meisten Patienten gelten nach einem Ausbruch der Erkrankung als immun und werden voraussichtlich keine erneuten Symptome der EBV- Erkrankung aufweisen.


 


Fazit


Bislang gibt es keinen Impfstoff gegen das Epstein Barr Virus. Angesichts der weiten Verbreitung des EBV können Sie den Kontakt zu Infizierten nicht vermeiden, wahrscheinlich tragen Sie den Virus bereits in sich. Er ist jedoch nur einer der Viren, die sich den Menschen als Wirt gesucht haben. Mangels sicherer Nachweise könnte er sogar einer der harmloseren sein.   [content_box_yellow width="75%"]


Aus dem Inhalt von


"Das unterschätzte Epstein-Barr-Virus- Der erste laienverständliche Ratgeber für Betroffene einer chronischen EBV-Infektion" Pfeiffersches Drüsenfieber


Mittwoch, 23. Januar 2013

EBV-Virus Erkrankung

Epstein-Barr-Virus Auslöser zahlreicher Erkrankungen


  Sind Sie schon 40 Jahre alt? Dann gehören Sie wahrscheinlich zu den 98 Prozent der Menschen,die mit dem Epstein-Barr-Virus infiziert sind. Oftmals werden wir schon im Kindesalter mit dem EBV Virus durch eine Tröpfchen- oder Kontaktinfektion angesteckt. Das ist nun nicht unbedingt ein Grund, gleich den Computer runterzufahren und zum Arzt zu rennen. Denn in der Regel persistiert der EBV Virus unser ganzes Leben über im Körper. Das bedeutet nichts anderes, als das der Epstein-Barr-Virus nur einige wenige, nicht produktive neue Erreger bildet. Eine solche Infektion kann sogar zur Immunität gegen den Erreger führen. Krankheitsanzeichen entwickeln sich keine. Das es sich aber durchaus nicht um ein harmloses Virus handelt beweisen andere Zahlen. Wer sich als Jugendlicher oder als Erwachsener mit dem EB Virus infiziertträgt eine 30-60 prozentige wahrscheinlich,am Pfeifferischen-Drüsenfieber zu erkranken. Besteht im Vorfeld eine Immunsuppression, die es dem Virus ermöglicht, sich ungestört zu vermehren, steigt die Wahrscheinlichkeit, an einer von vielen verschiedenen Krebsarten zu erkranken. Ebenso beängstigend sind neuere Forschungen, die belegen könnten, dass das Eppstein-Barr-Virus im Zusammenhang mit verschiedenen Autoimmunkrankheiten steht (zum Beispiel Multipler Sklerose). Der Nachweis einer Infektion (akut oder nicht akut) gestaltet sich beim diesem Virus als nicht ganz einfach. Zwar gibt es Schnelltests, die aber eine hohe Fehlerquote aufweisen (20 % falsch positiv und 30 % falsch negativ). Bessere Laboratorien können diesen Virus inzwischen mit einem Direkttest eindeutig nachweisen. Sollte es nun tatsächlich zum Ausbruch der EBV-Krankheit kommen, wird es für den notleidenden Patienten ein wenig schwierig.Wie vorab schon erwähnt, stellt sich als Erstes einmal das Problem der korrekten Diagnose. Als Symptome könnenMüdigkeit und Schlappheit, innere Unruhe, Schlafstörungen und leichtes Fieber auftreten. Sollte die richtige Diagnose erfolgt sein und eine EBV-Erkrankung wurde bestätigt, ist der „Dornenweg“ des Patienten aber noch lange nicht zu Ende. Denn die heutige Schulmedizin kann zwar die Symptome der Epstein-Barr-Virus Erkrankung behandeln, die bei den Patienten unterschiedlich ausfallen können, das wirkliche Übel, den Virus selbst, aber nicht an der Wurzel packen.   Hier empfiehlt es sich, auf Naturheilverfahren zurückzugreifen. Spezielle Therapien, die auf die EBV-Virus Erkrankung (chronisch) zugeschnitten sind und Ernährungsumstellungstärken die Abwehrkräfte des Körpers und können dazu beitragen das Virus zu besiegen.Aber auch hier gilt es, im Vorfeld, sich bei Fachärzten eine Diagnose erstellen zu lassen und eine Beratung in Anspruch zu nehmen. Denn bevor ein Naturheilverfahren gegen das EB Virus angewandt wird, sollte sichergestellt sein, dass die Symptome, unter der der Patient leidet, von einer EBV-Erkrankung herrühren und nicht als Begleiterscheinung einer anderen Erkrankung hervortreten.  


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Montag, 21. Januar 2013

Epstein-Barr-Virus erfolgreich behandeln

 


 Eine Betroffene verrät: »So litt ich jahrelang unter dem Epstein-Barr-Virus.«


Die Expertin für Umwelterkrankungen und Fachbuch-Autorin Sigi Nesterenko verrät Ihnen, was Sie bei einer Epstein-Barr-Virus-Infektion beachten müssen, damit dieser keine gesundheitlichen Spätfolgen anrichten kann. Jahrelang kämpfte sie selbst gegen die Folgen einer EBV-Infektion.




Was ist der Epstein-Barr-Virus?


Der Epstein-Barr-Virus, kurz EBV, ist vor allem als Erreger des Pfeifferschen Drüsenfiebers bekannt. Bei dem Pfeifferschen Drüsenfieber oder der Mononukleose handelt es sich um eine fieberhafte Erkrankung, die mit starken Kopf- und Gliederschmerzen sowie geschwollenen Lymphknoten einhergeht. Das Pfeiffersche Drüsenfieber wird zum Teil im Volksmund auch die „Kusskrankheit“ genannt, weil sich der Epstein-Barr-Virus via Tröpfeninfektion überträgt. Infektion mit EBV kann aber neben dieser akuten Erkrankung auch einige andere chronische Beschwerden auslösen. Der Epstein-Barr-Virus wird auch Humanes-Herpes-Virus 4 genannt und gehört zur Familie der Herpesviridae. Ebenso wie verwandte Herpes-Viren kann auch der Epstein-Barr-Virus nach der Infektion lebenslang im Körper verbleiben, ohne zwingend zum Ausbruch einer Erkrankung zu führen. Die Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus erfolgt sehr häufig schon im Kindesalter. In diesen Fällen ist die Infektion meist unbemerkt und bleibt besonders oft ohne spürbare Folgen. Bei jugendlichen oder erwachsenen Infizierten hingegen kommt es in 30 bis 60 Prozent der Fälle zu einem Ausbruch des Pfeifferschen Drüsenfiebers, oder auch genannt infektiöse Mononukleose. Sobald sie das 40. Lebensjahr überschritten haben, sind bereits rund 98 Prozent aller Menschen mit dem Epstein-Barr-Virus infiziert.Epstein-Barr-Virus erfolgreich behandeln

Arten der chronischen EBV-Infektion


Die Anzahl der chronisch verlaufenden Infektionen mit EBV nimmt, ebenso wie die anderer chronischer Infektionen, in den letzten Jahren immer mehr zu.Die Gründe hierfür sind vermutlich in negativen Umwelteinflüssen und der modernen Lebensweise zu suchen, welche das Immunsystem schwächen und Infektionen mit Viren wie dem Epstein-Barr-Virus begünstigen. Es gibt zwei verschiedene Arten der chronischen Erkrankung, die durch das Epstein-Barr-Virus ausgelöst wird. Die erste Möglichkeit ist ein nicht völlig ausgeheiltes Pfeiffersches Drüsenfieber. In einem solchen Fall hat der Körper die akute EBV-Erkrankung niemals vollständig überwunden,weshalb  einige der Symptome in abgeschwächter oder einfach veränderter Form über Wochen, Monate oder sogar Jahre bestehen bleiben. In diesem Fall ist die Zuordnung der Symptome zum Epstein-Barr-Virus relativ leicht. Anders ist dies bei einer chronischen EBV-Infektion, die auftritt, ohne je an der akuten Form erkrankt gewesen zu sein. In diesen Fällen wissen die Erkrankten meist nicht sofort, was mit ihnen nicht stimmt, schließlich wissen die wenigsten Menschen, ob sie den Epstein-Barr-Virus in sich tragen oder nicht. Diese Verlaufsform der EBV-Erkrankung kommt mittlerweile mit Abstand am häufigsten vor.

Nachweis des Epstein-Barr-Virus


Während sich die akute Verlaufsform der Epstein-Barr-Infektion durch eine serologische Untersuchung in der Regel leicht nachweisen lässt, sieht dies bei chronischen Krankheitsverläufen anders aus, da der Befund weniger eindeutig ist. Der Grund hierfür liegt darin, dass nicht nur bei einer chronischen Epstein-Barr-Infektion spezielle Langzeitantikörper im Blutserum vorhanden sind, sondern sich auch nach einem ausgestandenen Pfeifferschen Drüsenfieber nachweisen lassen. Ein Unterschied zwischen den beiden Verlaufsformen ist zwar zu erkennen, da die Antikörper nach einer ausgeheilten Mononukleose zahlreicher vorhanden sind, aber es bedarf eines erfahrenen Arztes, um diesen Unterscheid zweifelsfrei zu erkennen und nicht aus den nachgewiesenen Antikörpern im Blut die falschen Schlüsse zu ziehen. Verschiedene medizinische Laboratorien bieten mittlerweile allerdings einen Direktnachweis der Epstein-Barr-Viren im Blut an, welcher wesentlich mehr Aussagekraft besitzt als ein Antikörpertest, wie er üblicherweise durchgeführt wird. Ein solcher Test hilft nicht nur dabei, die EBV-Erkrankung zweifelsfrei zu diagnostizieren, sondern kann auch dazu verwendet werden, den Behandlungserfolg nach einer EBV-Therapie zu messen und zu beurteilen.

Symptome der EBV-Erkrankung


Ob es überhaupt zu einer EBV-Erkrankung komm
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