Epstein-Barr-Virus und die Symptome
Die meisten Erkrankungen des Menschen werden anhand ihrer Symptome erkannt. Dabei kann hier eindeutig anhand der für die Erkrankung typischen Symptome geurteilt werden, das fällt je nach Erkrankung auch dem Betroffenen selbst nicht schwer. Manchmal ist es jedoch nicht so einfach zu diagnostizieren, weil die Symptome ähnlich wie bei vielen anderen möglichen Erkrankungen sind. In diesem Fall muss auch der Mediziner genauer hinsehen und durch das Ausschlussprinzip zu einem Ergebnis kommen.
Das Epstein-Barr-Virus gehört in seiner Eigenschaft zu den Herpesviren und das Pfeiffersche Drüsenfiber ist eine der möglichen Erkrankungen. Die beiden Virologen Epstein und Barr haben das Virus im Jahre 1964 entdeckt, sie fanden es in B-Lymphozyten, die als weiße Blutkörperchen in der Lage sind, Antikörper zu bilden, bei einem an dem Burkitt-Syndrom erkrankten Patienten aus Afrika. Dort kommt es als endemisches Syndrom sehr häufig vor, in den tropischen Regionen des Landes zählt es sogar zu den häufigsten Tumor-Erkrankungen bei Kindern.
Die Symptome
Patienten, die am Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankt sind, klagen in vielen Fällen über typische Symptome wie zum Beispiel Nackenschmerzen oder Schulterschmerzen, Muskel- und Gliederschmerzen, Krämpfe im Bauch, Schwindel, Sehstörungen oder auch Herzrasen. Ebenso können mangelnder Appetit oder auch ständiger Hunger ein Merkmal dafür sein, die Erkrankung gerade akut zu erleiden. Beim Epstein-Barr-Virus ist es bekannt, dass das Virus eigentlich in fast jedem erwachsenen Menschen zu Hause ist. Häufig stecken sich bereits Kinder damit an, da es auch über die Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übergeht, passiert dies sehr schnell. Bei Kindern kommt es jedoch nicht so häufig zu einem Ausbruch der oben genannten Symptome, erst im Jugendalter oder bei Erwachsenen zeigen sich bei 30-60 % der Infizierten Symptome. Diese zeigen sich, da das Pfeiffersche Drüsenfieber sich durch den Befall der Viren im Lymphsystem äußert, vor allem durch deutlich vergrößerte Halsdrüsen. Dazu kommen dann noch wochenlanges allgemeines Unwohlsein, es kann auch eine vergrößerte Milz festgestellt werden, belegte Mandeln sind ebenso typisch und auch Fieber ist oft festzustellen. Zu den eher seltenen Symptomen gehören eine Hepatitis sowie Hautflecken.
Eine dann vorgenommene Laboruntersuchung des Blutes bringt ein paar typische Parameter zutage, nämlich erhöhte Leberwerte, wie die Werte der Leberenzyme AST und ALT oder eine LDH-Erhöhung. Oft kommen dazu noch andere Viren oder Bakterien dazu, sodass eine multiple Erkrankung zu einer besonders differenzierten Behandlung führen sollte. Borrelien, die sehr häufig mit dabei sind, werden mit Antibiotika behandelt, wodurch das ohnehin geschwächte Immunsystem einen zusätzlichen Dämpfer erhält und die Epstein-Barr-Viren sich noch stärker vermehren können.
Die chronische Verlaufsform des Epstein Barr Virus
Die klassische Schulmedizin behandelt den Ausbruch des Pfeifferschen Drüsenfiebers in erster Linie Schonung. Die beklagten Beschwerden werden symptomatisch behandelt, also Nackenschmerzen, Muskel- und Gliederschmerzen oder Baumkrämpfe mit den entsprechenden Medikamenten. Sollte es zu Komplikationen wie einem Anschwellen der Milz oder Entzündungen der Organe kommen, wird mit speziellen Medikamenten behandelt. In der Naturheilkunde wird mit pflanzlichen Mitteln das Immunsystem gestärkt und aufgebaut und zusätzlich werden in der akuten Krankheitsphase die Leber und die Nieren in ihrer Tätigkeit unterstützt.
Wenn die Symptome zurückgehen und keine Beschwerden mehr verursachen, kann nicht von einer Heilung gesprochen werden. Auch beim Epstein-Barr-Virus ist es so wie mit allen Herpesviren, sie ziehen sich wieder zurück, sind jedoch immer im Körper vorhanden. Wenn das Immunsystem wieder stark genug ist, sie in Schach zu halten, machen sie keine Beschwerden. Die chronische Form des Pfeifferschen Drüsenfieber ist für die Ärzte eine Herausforderung. Die Symptome sind dann zwar immer noch typisch, kommen aber nicht wie bei der akuten Form gerne alle gleichzeitig vor, sondern eher mit zeitlichen Abständen. In diesem Fall ist zu erstmalige Zuordnung der Erkrankung schwierig und nur mit feinenergetischen Messungen wie dem Bioresonanzverfahren möglich.
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