Samstag, 28. Juni 2014

Epstein-Barr-Virus und Pfeiffersches Drüsenfieber

Ein Virus, das etwa 98 Prozent aller Vierzigjährigen infiziert hat, das klingt nach einem gruseligen Hollywood Blockbuster. Tatsächlich ist dies jedoch bittere Realität, denn das Epstein-Barr-Virus weist genau diese Statistik auf.


Ursache einer Infektion und Pfeiffersches Drüsenfieber


Die Ursache einer EBV-Infektion ist eine Kontaktinfektion oder eine Tröpfcheninfektion. Insbesondere über den Speichel wird das Virus übertragen, seltener ist eine Übertragung über das Blut, beispielsweise im Rahmen einer Bluttransfusion. In der Zeit nach der erfolgten Infektion bildet der Körper Antikörper, die nur in bestimmten Zeitintervallen nachgewiesen werden können und zum Großteil wieder verschwinden. Diese Tatsache machen sich in der Diagnostik verschiedene Tests zunutze und ermitteln letztendlich, ob sich der Patient infiziert hat oder nicht. Bei einem positiven EBNA-IgG-Test ist eine frisch erfolgte Mononukleose auszuschließen, da diese Antikörper erst Wochen bis Monate nach einer akuten Infektion nachweisbar sind. Werden IgG-Antikörper gegen EBNA-1-IgG nachgewiesen, so beweist dies das Vorhandensein einer EBV-Infektion. Bei etwa 30 bis 60 Prozent der Personen, die sich mit dem EBV-Virus infiziert haben, bricht irgendwann in ihrem Leben die infektiöse Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber) aus. Wie alle Herpesviren persistiert das Virus lebenslang im Körper und kann reaktiviert werden. Wer sich ein Pfeiffersches Drüsenfieber eingefangen hat und es überstanden hat, der gilt als immun für den Rest seines Lebens.


Epstein-Barr-Virus – Symptome


Da ein Pfeiffersches Drüsenfieber in den meisten Fällen über den Speichel übertragen wird, wird die Krankheit auch häufig kissing disease oder Kusskrankheit genannt. Die Symptome des Pfeifferschen Drüsenfiebers ähneln einer gewöhnlichen Grippe und lassen sich durch ein Anschwellen der Lymphknoten, eine Entzündung im Hals- und Rachenraum, Fieber, Kopfschmerzen und einen trockenen Husten beschreiben. Aus diesem Grund wird ein Pfeiffersches Drüsenfieber nicht selten mit einer Streptokokken-Angina verwechselt und mit unwirksamen Antibiotika behandelt. In der Folge klagen die Patienten über unangenehme Nebenwirkungen wie Hautauschlag am ganzen Körper in Verbindung mit einem schlimmen Juckreiz. In den meisten Fällen verläuft ein Pfeiffersches Drüsenfieber glimpflich. Es gibt kein spezielles Präparat, das zur Bekämpfung der Krankheit eingesetzt werden kann, sodass die betroffenen Personen sich schonend ins Bett legen sollten, bis ihr Pfeiffersches Drüsenfieber nach wenigen Tagen bis Wochen überstanden ist. In dieser Zeit ist von jeglicher Anstrengung abzuraten. Der nicht unerhebliche Flüssigkeitsverlust muss durch das Trinken von ausreichend vielem Wasser und Tee ausgeglichen werden. In selten Fällen verläuft ein Pfeiffersches Drüsenfieber auch chronisch. Die Patienten leiden dann über Monate oder sogar Jahre daran und erholen sich nur sehr langsam. Hin und wieder kommt es im Krankheitsverlauf zu Komplikationen wie beispielsweise zu einer Entzündung des Gehirns, der Lunge, der Niere, des Herzmuskels, einem Anschwellen der inneren Organe oder zu einer infektiösen Blut- bzw. Blutplättchenarmut, sodass ein Krankenhausaufenthalt unumgänglich wird.


Verbindung zu anderen Krankheiten


Da das Epstein-Barr-Virus und das Pfeiffersche Drüsenfieber noch viele Fragen aufwerfen, wird das Virus auch mit verschiedenen anderen Krankheiten in Verbindung gebracht. Eine dieser Krankheiten ist die multiple Sklerose. Bei einem Test mit kerngesunden Kindern und Kindern, die an multipler Sklerose erkrankt sind, wurde festgestellt, dass die erkrankten Kinder viel häufiger eine Immunreaktion gegen das EBV-Virus zeigen als die gesunden Kinder. Darüber hinaus wird vermutet, dass das Virus eine nicht unerhebliche Rolle bei der Entstehung des Chronischen Erschöpfungssyndroms und seltenen Lymphomen spielen könnte.


Der Fortschritt der Medizin wird in den nächsten Jahrzehnten sicherlich noch mehr Licht ins Dunkle bringen, die Ursachen des Pfeifferschen Drüsenfiebers besser erklären können und geeignete Maßnahmen zur Prävention und zur Behandlung bereitstellen.




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Freitag, 20. Juni 2014

Folgen einer EBV-Infektion

Folgen einer EBV-Infektion


Das Epstein-Barr-Virus zählt sicherlich zu den am weitesten verbreiteten Viruserkrankungen überhaupt, schließlich haben sich schätzungsweise 98 Prozent aller Vierzigjährigen bereits mit dem hochansteckenden EBV-Virus infiziert.


Wissenswertes zu einer EBV-Infektion


Das Virus ist ein doppelsträngiges DNA-Virus aus der Familie der Herpesviren. Der Hauptübertragungsweg erfolgt über eine Tröpfchen- oder eine Kontaktinfektion. Insbesondere über den Speichel kommt es häufig zu einer EBV-Infektion. Seltener ist eine Übertragung über das Blut, beispielsweise im Zuge einer Bluttransfusion. Bei etwa der Hälfte der Personen, die sich eine EBV-Infektion eingefangen haben, bricht im Laufe ihres Lebens die infektiöse Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber) aus. Die Mononukleose wird aufgrund ihrer hohen Ansteckungsgefahr auch kissing disease oder Kusskrankheit genannt. Es gibt verschiedene Tests, die das Epstein-Barr-Virus im Blut nachweisen können. Sie arbeiten alle nach demselben Prinzip und machen sich zunutze, dass der Körper nach einer erfolgten EBV-Infektion Antikörper bildet. Diese Antikörper treten nur in bestimmten Zeitintervallen nach der EBV-Infektion auf und verschwinden zum Großteil wieder. So schließt beispielsweise ein positiver EBNA-1-IgG-Test eine akute EBV-Infektion prinzipiell aus, da diese Antikörper erst nach Wochen bis Monaten vom Immunsystem gebildet werden.


Epstein-Barr-Virus – Symptome und Pfeiffersches Drüsenfieber


Die Inkubationszeit beträgt beim Pfeifferschen Drüsenfieber bei Kindern etwa eine Woche bis einen Monat. Bei Erwachsenen ist dieser Zeitraum mit vier bis sieben Wochen etwas länger. Betroffene Personen klagen über grippeähnliche Symptome und werden häufig von Fieber, Gliederschmerzen und lang anhaltender Müdigkeit geplagt. Darüber hinaus schwellen die Lymphknoten an und es kommt zu Entzündungen im Hals- und Rachenraum. Nicht selten sind überdies Kopfschmerzen, Übelkeit, Schüttelfrost und ein trockener Husten zu beobachten. Hin und wieder kommt es daher vor, dass die aus der EBV-Infektion resultierende infektiöse Mononukleose nicht erkannt wird und mit einer gewöhnlichen Grippe oder einer Streptokokken-Angina verwechselt wird. Ist dies der Fall, dann werden in der Regel wirkungslose Antibiotika verschrieben, deren Nebenwirkungen zu unangenehmen Hautausschlägen und Juckreiz am ganzen Körper der Patienten führen können. Da bisher noch kein spezielles Präparat zur Bekämpfung des Pfeiffer-Drüsenfiebers entwickelt wurde, bleibt den betroffenen Personen nichts anderes übrig als die kräftezehrende Erkrankung bei absoluter Bettruhe zu überstehen. Auf jegliche körperliche Anstrengung in Form von Sport oder Bewegung ist zu verzichten. Der Flüssigkeitsverlust sollte durch das Trinken von ausreichend vielem Tee und Wasser kompensiert werden. In den meisten Fällen verläuft eine EBV-Infektion und eine Erkrankung an der Kusskrankheit ohne Komplikationen und ist nach wenigen Tagen bis Wochen überstanden. Hin und wieder verläuft die Krankheit jedoch auch chronisch und zieht sich über Monate oder sogar Jahre hin. Es können Komplikationen wie Entzündungen von Gehirn, Herzmuskel, Niere oder Lunge, starkes Anschwellen innerer Organe sowie infektiöse Blutarmut und Blutplättchenarmut auftreten.


Verbindung zu anderen Krankheitsbildern


Dem Epstein-Barr-Virus wird bei etlichen weiteren Krankheitsbildern eine tragende Rolle zugesprochen. So wird beispielsweise vermutet, dass die multiple Sklerose mit dem EBV-Virus in Verbindung steht. Ein Indiz dafür ist, dass bei an multipler Sklerose erkrankten Kindern viel häufiger eine Immunreaktion gegen das Virus feststellbar ist als bei nicht erkrankten Kindern. Desweiteren wird das Virus mit dem Chronischen Erschöpfungssyndrom (CFS) und seltenen Tumoren im Hals- und Rachenraum in Verbindung gebracht.


Eine EBV-Infektion stellt die Mediziner in vielerlei Hinsicht vor ungeklärte Fragen. Sicher ist jedoch, dass Patienten, die die Krankheit überstanden haben, für den Rest ihres Lebens als immun gelten.




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Montag, 16. Juni 2014

Epstein-Barr-Virus und infektiöse Mononukleose

Epstein-Barr-Virus und infektiöse Mononukleose


Das Epstein-Barr-Virus ist ein doppelsträngiges DNA-Virus, das zu der Familie der Herpesviren zählt. Im Durchschnitt haben etwa 95 Prozent aller Personen, die das dreißigste Lebensjahr vollendet haben, bereits eine EBV-Infektion erlitten. Mit zunehmendem Alter steigt diese Rate sogar noch weiter an.


Infektiöse Mononukleose als Folge einer Infektion

Bei etwa einem Drittel bis der Hälfte aller mit dem EBV-Virus infizierten Personen bricht im Laufe ihres Lebens die infektiöse Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber) aus. Da sich das Epstein-Barr-Virus in erster Linie über den Speichel überträgt, wird bei der aus ihm resultierenden Mononukleose auch von der Kusskrankheit gesprochen. Wesentlich seltener ist die Infektion über das Blut, beispielsweise im Rahmen einer Bluttransfusion. Hat ein Infizierter die infektiöse Mononukleose überstanden, ist er für den Rest seines Lebens immun gegen einen weiteren Ausbruch der Krankheit. Allerdings persistiert das Herpesvirus lebenslang im Körper und kann wie alle Herpesviren reaktiviert werden. Bei einer Infektion mit dem Virus bildet der Körper verschiedene Antikörper, die nur in bestimmten Zeitintervällen nach einer erfolgten Infektion nachgewiesen werden können. So treten manche Antigene erst vier bis sechs Wochen nach einer Infektion auf, sodass ein Nachweis dieser Antikörper eine akute Infektion ausschließen lässt. Vielerorts werden Schnelltests angeboten, deren Aussagefähigkeit im Hinblick auf eine erfolgte Ansteckung jedoch nicht hinreichend zuverlässig ist.


Infektiöse Mononukleose und Epstein-Barr-Virus – Symptome und Behandlung

Die Symptome der infektiösen Mononukleose sind einer gewöhnlichen Grippe sehr ähnlich. Daher wird die infektiöse Mononukleose nicht selten mit einer Streptokokken-Angina verwechselt und fehlerhaft behandelt. Verschiebene Antibiotika sind wirkungslos und können bei den Erkrankten unangeneheme Nebenwirkungen wie Hautrötungen oder Hautausschlag am ganzen Körper hervorrufen. Betroffene Patienten klagen bei einer Erkrankung vor allen Dingen über angeschwollene Lymphknoten, Halsschmerzen und eine Entzündung im Hals- und Rachenraum, Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen und Übelkeit. Leider gibt es bisher kein spezielles Präparat, das gegen die Bekämpfung der infektiösen Mononukleose eingesetzt werden kann. Ein wirksamer Impfstoff wurde leider noch nicht entdeckt. Bei einem Ausbruch der infektiösen Mononukleose sollte der Patient sich daher unbedingt schonen und das Bett hüten. Es ist ratsam, genügend zu trinken, um den Flüssigkeitsausgleich zu gewährleisten. In seltenen Fällen geht der Ausbruch der infektiösen Mononukleose mit einem bakteriellen Infekt einher, der standardmäßig mit einem Antibiotikum behandelt wird. Der Arzt sollte es aufgrund der Nebenwirkungen der Präparate vermeiden, Breitbandantibiotika wie Ampicillin und Amoxicillin zu verschreiben.


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EBV und Verbindungen zu anderen Krankheiten


Das Epstein-Barr-Virus und die infektiöse Mononukleose stellen die Mediziner noch vor viele ungeklärte Fragen. Zum Teil verläuft die Erkrankung am Pfeifferschen Drüsenfieber chronisch und ist mit Komplikationen verbunden. Erkrankte Patienten leiden über Monate oder sogar Jahre an chronischer Erschöpfung und an den Symptomen der Viruserkrankung. Komplikationen können sich beispielsweise durch das Anschwellen innerer Organe, Entzündung von Gehirn, Niere, Lungen und Herzmuskel und durch infektiöse Blutarmut oder Blutplättchenarmut zeigen. Das Virus wird überdies mit anderen Erkrankungen, deren Herkunft nicht abschließend geklärt ist, in Verbindung gebracht. Eines dieser Krankheitsbilder ist die multiple Sklerose. Durchgeführten Studien zufolge ist bei Kindern, die an multipler Sklerose erkrankt sind, viel häufiger eine Immunreaktion des Körpers nachweisbar als bei nicht erkrankten Kindern.


Es bleibt zu hoffen, dass der immer weiter voranschreitende Wissensstand der Medizin noch ungeklärte Fragen rund um das Thema infektiöse Mononukleose klärt und so mehr Licht ins Dunkle bringt.




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