Montag, 21. Januar 2013

Epstein-Barr-Virus erfolgreich behandeln

 


 Eine Betroffene verrät: »So litt ich jahrelang unter dem Epstein-Barr-Virus.«


Die Expertin für Umwelterkrankungen und Fachbuch-Autorin Sigi Nesterenko verrät Ihnen, was Sie bei einer Epstein-Barr-Virus-Infektion beachten müssen, damit dieser keine gesundheitlichen Spätfolgen anrichten kann. Jahrelang kämpfte sie selbst gegen die Folgen einer EBV-Infektion.




Was ist der Epstein-Barr-Virus?


Der Epstein-Barr-Virus, kurz EBV, ist vor allem als Erreger des Pfeifferschen Drüsenfiebers bekannt. Bei dem Pfeifferschen Drüsenfieber oder der Mononukleose handelt es sich um eine fieberhafte Erkrankung, die mit starken Kopf- und Gliederschmerzen sowie geschwollenen Lymphknoten einhergeht. Das Pfeiffersche Drüsenfieber wird zum Teil im Volksmund auch die „Kusskrankheit“ genannt, weil sich der Epstein-Barr-Virus via Tröpfeninfektion überträgt. Infektion mit EBV kann aber neben dieser akuten Erkrankung auch einige andere chronische Beschwerden auslösen. Der Epstein-Barr-Virus wird auch Humanes-Herpes-Virus 4 genannt und gehört zur Familie der Herpesviridae. Ebenso wie verwandte Herpes-Viren kann auch der Epstein-Barr-Virus nach der Infektion lebenslang im Körper verbleiben, ohne zwingend zum Ausbruch einer Erkrankung zu führen. Die Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus erfolgt sehr häufig schon im Kindesalter. In diesen Fällen ist die Infektion meist unbemerkt und bleibt besonders oft ohne spürbare Folgen. Bei jugendlichen oder erwachsenen Infizierten hingegen kommt es in 30 bis 60 Prozent der Fälle zu einem Ausbruch des Pfeifferschen Drüsenfiebers, oder auch genannt infektiöse Mononukleose. Sobald sie das 40. Lebensjahr überschritten haben, sind bereits rund 98 Prozent aller Menschen mit dem Epstein-Barr-Virus infiziert.Epstein-Barr-Virus erfolgreich behandeln

Arten der chronischen EBV-Infektion


Die Anzahl der chronisch verlaufenden Infektionen mit EBV nimmt, ebenso wie die anderer chronischer Infektionen, in den letzten Jahren immer mehr zu.Die Gründe hierfür sind vermutlich in negativen Umwelteinflüssen und der modernen Lebensweise zu suchen, welche das Immunsystem schwächen und Infektionen mit Viren wie dem Epstein-Barr-Virus begünstigen. Es gibt zwei verschiedene Arten der chronischen Erkrankung, die durch das Epstein-Barr-Virus ausgelöst wird. Die erste Möglichkeit ist ein nicht völlig ausgeheiltes Pfeiffersches Drüsenfieber. In einem solchen Fall hat der Körper die akute EBV-Erkrankung niemals vollständig überwunden,weshalb  einige der Symptome in abgeschwächter oder einfach veränderter Form über Wochen, Monate oder sogar Jahre bestehen bleiben. In diesem Fall ist die Zuordnung der Symptome zum Epstein-Barr-Virus relativ leicht. Anders ist dies bei einer chronischen EBV-Infektion, die auftritt, ohne je an der akuten Form erkrankt gewesen zu sein. In diesen Fällen wissen die Erkrankten meist nicht sofort, was mit ihnen nicht stimmt, schließlich wissen die wenigsten Menschen, ob sie den Epstein-Barr-Virus in sich tragen oder nicht. Diese Verlaufsform der EBV-Erkrankung kommt mittlerweile mit Abstand am häufigsten vor.

Nachweis des Epstein-Barr-Virus


Während sich die akute Verlaufsform der Epstein-Barr-Infektion durch eine serologische Untersuchung in der Regel leicht nachweisen lässt, sieht dies bei chronischen Krankheitsverläufen anders aus, da der Befund weniger eindeutig ist. Der Grund hierfür liegt darin, dass nicht nur bei einer chronischen Epstein-Barr-Infektion spezielle Langzeitantikörper im Blutserum vorhanden sind, sondern sich auch nach einem ausgestandenen Pfeifferschen Drüsenfieber nachweisen lassen. Ein Unterschied zwischen den beiden Verlaufsformen ist zwar zu erkennen, da die Antikörper nach einer ausgeheilten Mononukleose zahlreicher vorhanden sind, aber es bedarf eines erfahrenen Arztes, um diesen Unterscheid zweifelsfrei zu erkennen und nicht aus den nachgewiesenen Antikörpern im Blut die falschen Schlüsse zu ziehen. Verschiedene medizinische Laboratorien bieten mittlerweile allerdings einen Direktnachweis der Epstein-Barr-Viren im Blut an, welcher wesentlich mehr Aussagekraft besitzt als ein Antikörpertest, wie er üblicherweise durchgeführt wird. Ein solcher Test hilft nicht nur dabei, die EBV-Erkrankung zweifelsfrei zu diagnostizieren, sondern kann auch dazu verwendet werden, den Behandlungserfolg nach einer EBV-Therapie zu messen und zu beurteilen.

Symptome der EBV-Erkrankung


Ob es überhaupt zu einer EBV-Erkrankung komm
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