Epstein-Barr-Virus Auslöser zahlreicher Erkrankungen
Sind Sie schon 40 Jahre alt? Dann gehören Sie wahrscheinlich zu den 98 Prozent
der Menschen,die mit dem Epstein-Barr-Virus infiziert sind.
Oftmals werden wir schon im Kindesalter mit dem EBV Virus durch eine
Tröpfchen- oder Kontaktinfektion angesteckt. Das ist nun nicht unbedingt ein Grund,
gleich den Computer runterzufahren und zum Arzt zu rennen.
Denn in der Regel persistiert der EBV Virus unser ganzes Leben über imKörper.
Das bedeutet nichts anderes, als das der Epstein-Barr-Virus nur einige wenige,
nicht produktive neue Erreger bildet.
Eine solche Infektion kann sogar zur Immunität gegen den
Erreger führen. Krankheitsanzeichen entwickeln sich keine.
Das es sich aber durchaus nicht um ein harmloses Virus handelt beweisen andere Zahlen.
Wer sich als Jugendlicher oder als Erwachsener mit dem EB Virus infiziertträgt
eine 30-60 prozentige wahrscheinlich,am Pfeifferischen-Drüsenfieber zu erkranken.
Besteht im Vorfeld eine Immunsuppression, die es dem Virus ermöglicht,
sich ungestört zu vermehren, steigt die Wahrscheinlichkeit, an einer von vielen
verschiedenen Krebsarten zu erkranken. Ebenso beängstigend sind neuere Forschungen,
die belegen könnten, dass das Epstein-Barr-Virus im Zusammenhang mit verschiedenen
Autoimmunkrankheiten steht (zum Beispiel Multipler Sklerose). Der Nachweis einer Infektion
(akut oder nicht akut) gestaltet sich beim diesem Virus als nicht ganz einfach.
Zwar gibt es Schnelltests, die aber eine hohe Fehlerquote aufweisen
(20 % falsch positiv und 30 % falsch negativ). Bessere Laboratorien können diesen Virus
inzwischen mit einem Direkttest eindeutig nachweisen.
Sollte es nun tatsächlich zum Ausbruch der EBV-Krankheit kommen, wird es für den
notleidenden Patienten ein wenig schwierig.Wie vorab schon erwähnt, stellt sich als
Erstes einmal das Problem der korrekten Diagnose. Als Symptome könnenMüdigkeit
und Schlappheit, innere Unruhe, Schlafstörungen und leichtes Fieber auftreten.
Sollte die richtige Diagnose erfolgt sein und eine EBV-Erkrankung wurde bestätigt,
ist der „Dornenweg“ des Patienten aber noch lange nicht zu Ende. Denn die heutige
Schulmedizin kann zwar die Symptome der Eppstein-Barr-Virus Erkrankung behandeln,
die bei den Patienten unterschiedlich ausfallen können, das wirkliche Übel, den Virus selbst,
aber nicht an der Wurzel packen.
Hier empfiehlt es sich, auf Naturheilverfahren zurückzugreifen. Spezielle Therapien,
die auf die EBV-Virus Erkrankung (chronisch) zugeschnitten sind und
Ernährungsumstellungstärken die Abwehrkräfte des Körpers und können dazu beitragen
das Virus zu besiegen.Aber auch hier gilt es, im Vorfeld, sich bei Fachärzten eine Diagnose
erstellen zu lassen und eine Beratung in Anspruch zu nehmen. Denn bevor ein Naturheilverfahren
gegen das EB Virus angewandt wird, sollte sichergestellt sein, dass die Symptome, unter der
der Patient leidet, von einer EBV-Erkrankung herrühren und nicht als Begleiterscheinung
einer anderen Erkrankung hervortreten.
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