Dienstag, 10. März 2015

Herpesviren und Pfeiffersches Drüsenfieber


Das zu den Herpesviren zählende Epstein-Barr-Virus hat Studien zufolge schätzungsweise 90 Prozent aller Menschen befallen, die das dreißigste Lebensjahr vollendet haben und sogar 95 Prozent der Bevölkerung, die älter als 40 Jahre ist. Geschichtliches zu den Herpesviren und zum Pfeifferschen Drüsenfieber Das doppelsträngige EBV-Virus wurde 1964 von den beiden Virologen Michael Epstein und Yvonne M. Barr entdeckt und trägt seither den Namen seiner beiden Entdecker. Das Virus wird mit zahlreichen anderen Erkrankungen in Verbindung gebracht, wobei in vielen Fällen nicht zweifelsfrei erwiesen ist, ob überhaupt eine Verknüpfung zwischen den Herpesviren und der Folgeerkrankung besteht. Ganz sicher ist jedoch, dass das Pfeiffersche Drüsenfieber, das vom Kinderarzt Emil Pfeiffer Ende des 19. Jahrhunderts entdeckt wurde, bei etwa der Hälfte aller mit den Herpesviren Infizierten im Laufe ihres Lebens ausbricht. Das Virus persistiert lebenslang im Körper, kann aber wie alle anderen
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